"Parsifal"
Inszenierte Stefan Herheim das deutsche
Startszenario in die Weltordnung des Schöpferischen?
Sehr geehrte Besucher des "Parsifal"
im Bayreuther Festspielhaus am 28.8.2008,
Stefan Herheims "Parsifal"-Inszenierung verdanke ich mein jüngstes HEUREKA!-Erlebnis. Ich erkannte: sein "Parsifal" nimmt das deutsche Startszenario für den Übergang in die evolutionsprozess-logisch folgende Weltordnung des Schöpferischen vorweg. In der Konkurrenz der Akzelerationswege steht der Sieg der kreativen, konfliktauflösenden und effizienteren Ordnung (= machtsystemfreie Gesellschaft) über die Konflikt-/Machtkampfordnungen an. Die Zusammenhänge sind trivial.
Nach der Auflösung des West-Ost-Konfliktkampfsystems im Jahr 1989/90 ist der weltindustrielle Fortschrittsprozess in eine ordnungs-geschichtliche Übergangsphase eingetreten. Noch leben wir unter der globalen Herrschaft des
Wachstumszwang-Absolutismus - und bezogen auf Deutschland ist dies ein 2%-
Wachstumszwang-Monster vom Typ Kapitalstockmaximierung. Eine Gegenmacht hat sich politisch noch nicht formiert. Alle Institutionen sind entweder profitierende Teile des 2%-Monsters oder seiner Herrschaft ohnmächtig unterworfen. Er führt global wie national einen Weiter-so-Konfliktkampf gegen alle sozialen, biologischen und klimatischen Existenzbedingungen der menschlichen Kultur. Der Konfliktkampf dieses globalen Absolutisten kann nur in einem Zusammenbruch oder in einem globalen Ordnungsübergang enden.
Es gilt also, die Menschheit aus den Systemzwängen dieses absolutistischen Ancien régime zu befreien. Dieses Befreiungsprojekt ist recht einfach zu starten, denn die überlegene Macht-Nr.1 im Evolutions-prozess, die wir KREATIVITÄT nennen, hat für den gesteuerten Exodus aus dem globalen Ancien régime vorgesorgt. Wir müssen nur evolutionsprozess-logisch an die Befreiungsaufgabe herangehen und die Inhalte des
evolutionsprozess-logischen Übergangsprojekts
(Evolutions-projektwissen) erkannt haben. Die Genialität-in-den-Dingen hat dafür gesorgt, dass die öffentliche Diskussion des wahren Evolutions-projektwissens einen übermächtigen Dominoprozess anstößt, der das Ancien régime stürzen wird. Alles Große ist bekanntlich genial einfach. Auf das Wissen allein kommt es an. Wagners "Parsifal" handelt von diesem Evolutionsprozessmuster in Gesellschaften.
Tatsache ist nun, dass Sie auf diesem Flugblatt das hinreichende Evolutionsprojektwissen nachlesen können. Dank dieses Wissensstands leben wir an einem Kipppunkt der Weltgeschichte. Als ich diesen Erkenntnisstand im Vorjahr den Premierenbesucher der "Meistersinger" per Flugblatt mitteilte, hoffte ich, dass ich einen Leser finde, der mir gegenüber in die Rolle des Hans Sachs schlüpfen würde. Durch die diesjährige Neuinszenierung des "Parsifal" von Herrn Herheim begriff ich, dass mein Evolutionsprojekt- und Kippunktwissen genau zur Schlußszene seines "Parsifal" paßt. Herheim läßt Parsifal abgehen, nicht aufsteigen.. Die gesellschaftlich-politische "Erlösungsaufgabe" wird den gesellschaftlichen und demokratischen Institutionen übertragen. Aktueller kann man "Parsifal" nicht inszenieren. Ob mein letztjähriges Flugblatt Herrn Herheim beeinflußt hat, könnte man ja erfragen.
Jedenfalls ist Fakt, dass in Bayreuth das reale Startszenario für den globalen Ordnungsübergang besteht, denn mein Hinzutreten kann bewirken, dass von Bayreuth aus das Evolutionsprojektwissen öffentlich wird und dass dies den dominomächtigen Kipppunkt aktiviert. Um das zu beurteilen muß man meine Geschichte kennen. Ich, der Verfasser dieses Flugblatts, bin der Entwickler des Evolutionsprojektwissens, bin der Entdecker des Exoduspotenzials aus dem Ancien régime und ich betreibe mit meinem evolutionsprozess- und chaosphysikalischen Wissen das globale Exodusprojekt seit 1985. Am 23.9.1985 gründete ich die
DIE KREATIVEN, 1. evolutionistische Partei der Welt. Wir sind bis heute nur eine Hand voll Mitglieder. Der Kipppunkt verweigerte sich bisher. Herheims "Parsifal" hat nun eine neue Qualität hervorgebracht.
Durch seinen "Parsifal" wurden mir die biographischen Parallelen klar, die zwischen Wagners Parsifal und mir, dem Betreiber des Exodusprojekts und dem Entwickler des Evolutionsprojektwissens, bestehen. Meine Parallel-Biographie beginnt im Jahr 1970 in Erlangen.
Im Jahr 1970 kam ich in einen direkten Kontakt zur Vorstandsebene der Siemens AG, die ich als Spitze der Macht-Nr.1 in Deutschland aber nicht erkannte.1972 wurde ich via Betriebsratswahl zum erfolgreichsten IG Metaller der Nachkriegszeit und zugleich zum gefährlichsten Betriebsrat für das "System Siemens". Der Grund war, dass ich unabhängig und furchtlos war und so gar nicht anders konnte, als sachlogisch-kreativ statt konfliktkampf-logisch zu handeln. Heute weiß ich, dass ich es als "reiner Tor" mit der Spitze des Klingsor-Machtkomplexes in Deutschland zu tun hatte, zu dem bis heute auch der IG Metall-Vorstand gehört. Im Januar 1984 zwang mich dieser Klingsor in einen Existenzkampf. Der Siemens-Vorstand ließ mich feuern. Es ging um die Nicht-Realisierung einer Mega-Erfindung von mir. In dieser Auseinandersetzung ging es für mich und für das 2%-Klingsor-Monster um Sein oder Nichtsein. In deren Verlauf lernte ich, dass ich nur Überlebenschancen habe, wenn ich mich als Träger der globalen Exodus- und Übergangsaufgabe verstehe. Im Kampf lernte ich viel dazu:
1. dass die globale Macht-Nr.1 ein Wachstumszwang-Absolutismus vom Typ Kapitalstockmaximierung ist,
2. dass die Geschäftsführung des deutschen 2%-
Wachstumszwang-Monsters eine Art Rumpelstilzchen-Herrschaft ausübt,
3. dass die Geschäftsführung aus den Siemens AG-IGMetall-Vorständen besteht, dem Kern des Metalltarif-Kartells,
4. dass die IG Metall die Massenbasis dieses 2%-Monsters ist,
5. welche wirtschaftlichen Steuerungstricks installiert sind (= stetige Steigerung der Bruttoarbeitskosten via Sozial- und Tarifpolitik), mit denen der Zwang zur Kapitalstockmaximierung erzeugt wird und
6. welche die revolutionäre Alternative (= EPIKUR-Lohn) ist.
Parallel dazu gelang es mir, ein einfaches Modell für das Steuerungssystem im Evolutionsprozess zu entwickeln. Diese umfassende Theoriebasis ist nötig, um das Exodus- und Übergangsprojekt in die Weltordnung des Schöpferischen evolutionsprozess-genial gestalten und die Komplexität des Systemübergangs selbstläuferisch-dezentral managen zu können. Mit diesem Wissen war ich übermächtig geworden. Dies bestätigte sich bei vielen Macht- und Beratungstests. Ich konnte mir meiner Wissensmacht also sicher sein.
Der Erwerb dieses Wissens entspricht im "Parsifal" dem Erwerb des Speers im Kampf mit Klingsor. Daraus folgte nun meine Beziehung zu den demokratischen Institutionen in Deutschland. Diese Institutionen waren mangels "Speerbesitz" unter die Räder des 2%-
Wachstumszwang-monsters geraten, d.h. zum ohnmächtigen und dahinsiechenden Anhängsel der großen Wirtschaftsverbände geworden. Ich bot ihnen also meine Wissensmacht an - doch niemand griff zu. Weil ich inzwischen wußte, dass der Evolutionsprozess nur Geniepunkt-/Maximalinnovationen zum Selbstläufer macht, erkannte ich 1998: er will mit einem Geniestreich einen Goethepolitiker zum Bundeskanzler machen und zeitgleich die KREATIVEN zur Mehrheitspartei in allen Parlamenten. Aber erst bei Angela Merkel waren die goethepolitischen Kriterien erfüllt. Sie lauten: evolutionsprozess-logisch, kreativ statt konflikt-kämpferisch, geniepunkt-maximal handeln. Im Frühjahr 2005 habe ich ihr meinen Erkenntnisstand zukommen lassen und im Chemnitzer Karl-Marx-Flugblatt vom Juni d. J. schriftlich dokumentiert, dass wir, DIE KREATIVEN, ihr die Führung anbieten und ihr den Königsweg bereiten wollen. Ihr klimapolitischer Ansatz (= globales CO
2-Ziel von 2 t pro Kopf und p. a.) und die beiden ZEIT-Beiträge von Kurt Biedenkopf v. 25.11.2004 und über Thomas de Maiziére v. 1.12.2005, bewiesen mir, dass sie mit dem "Speer des Evolutionsprojekt-Wissens" schon insgeheim eine Politik des globalen Ordnungsübergangs betreibt.
Diese Vorgeschichte macht mich sicher, dass die Abschlußszene des Herheimschen "Parsifal" auf das Startszenario in die Weltordnung des Schöpferischen verweist und dass darin eine Aufforderung an unsere Bundeskanzlerin enthalten ist, jetzt zu handeln. Das aktuelle Maximum wäre wohl, dass im Gefolge dieses 28.8. Angela Merkel ihr Evolutions-projektwissen in die öffentliche Diskussion einbringt. Wenn sie das täte, dann wäre der Herheimsche "Parsifal" und die "institutionalisierte Revolution" Richard Wagners in Bayreuth zu einem bizarr-genialen Teil der deutschen Geschichte geworden?
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