EPIKUR-Projekt - lange Fassung (PDF 132 KB)
Das EPIKUR-Projekt (Kurzfassung)
(=E.volutions-P.rojekt-I.nformiertes, K.ultur-U.topie-R.ealisierungs-Projekt)
Das EPIKUR-Projekt wird die evolutionsprozess-eigene u n d
chaosphysikalisch vorhersagbare
Geniepunktänderung (Tipping-Point = Diskussion des EPIKUR-Lohns) für den
Exodusstart aus dem globalen
Wachstumszwang-Régime
nutzen, um dann den
evolutionsprozess-logischen Übergang in die nachfolgende
Ordnung-des-KREATIVEN für den weltindustriellen Fortschrittprozess zu realisieren.
Die globale Wohlstandskonkurrenz der Volkswirtschaften wird auf dem EPIKUR-Projektweg durch höhere Effizienz der Produktionsfaktoren,
d.h. mit weniger Energie- und Sachkapitalstock-Einsatz organisiert werden -
statt über die quantitative Steigerung und Verschwendung von Energie-, Sachkapital-
und Ressourceneinsatz.
1. Die Geniepunktänderung und das deutsche Szenario
Die
Geniepunktänderung zur Beendigung der deutschen Systemkrise ist der
Ersatz der jährlichen Flächentariflohnerhöhungen durch ein energiesteuer- und sachkapitalsteuer-finanziertes, dynamisch mit dem Produktivitätsfortschritt wachsendes Grund-/Zusatz-Einkommen für Jedermann. An die Stelle des Tarifkartells tritt der Bundestag. Er wird jährlich über die Höhe des Grund-/Zusatz-Einkommens entscheiden. Wir nennen dieses neue verteilungs- und einkommenspolitische Instrument EPIKUR-Projektlohn, kurz EPIKUR-Lohn. Er wird in seiner globalen und nationalen Ausgestaltung die Leistungen der Menschen im Rahmen des globale Übergangsprojektes in die neue Weltordnung belohnen, das EPIKUR-Projekt heißt. Es führt evolutionslogisch in eine globale Wirtschafts- und Währungsunion.
Das geschichtlich-konkrete Szenario für die Aktivierung dieses geschichtlich herangewachsenen Geniepunktpotenzials, das die globale Herrschaft des
Wachstumszwangregimes auflösen wird und den Weg in die neue Weltordnung des Schöpferischen öffnet, ist in Deutschland vorbereitet. Das liegt in der extremen Höhe der deutschen Bruttoarbeitskosten und in seiner fast-geheimen Erzeugerinstitution begründet. Das Regime der deutschen Sozialpartnerschaft hat den wachstumspolitischen Hebel-Nr.1 'Steigerung der Arbeitskosten' besonders ausgereizt. Die Löhne trieb das einkommenspolitische Monopol des Tarifkartells/BDI der HighTech-Metall- und Elektroindustrie (= SIEMENS AG) in die Höhe.
Die Lohnzusatzkosten wurden von den Gewerkschaftsspitzen und von den Arbeitnehmerflügeln der Systemparteien zeitlich gesteuert draufgesattelt - durch Ausbau und Finanzierung der Sozialleistungen, einschl. der Finanzierung der Wiedervereinigung über die Sozialsysteme.
Ein fast-geheimes, wachstumspolitisches Steuerungswissen ließ eine geheime Macht-Nr.1 entstehen: ein absolutistisches
Wachstumszwang-Regime à la Rumpelstilzchen. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel weiß, dass sie dieses Macht-Nr.1-Regime zerstören muß, will sie nicht wie Erich Honecker im Staatsbankrott enden. Ihren Kanzleramtsminister Thomas de Maizière ließ sie in der ZEIT v. 1.12.2005, 'Der Entschleierer', verkünden, dass diese 'Fachbruderschaften' zerschlagen werden müßten, d.h. sie ließ öffentlich erklären, dass sie eine Perestroika des deutschen
Wachstumszwang-Regimes plant.
2. Die absolute Steuerungsmacht der konkurrierenden Faktorkostenscheren
Aus einfachen, volkswirtschaftlichen Wirkungszusammenhängen läßt sich das sichere Urteil ableiten, dass der EPIKUR-Lohn evolutionär-unaufhaltsam ist, denn er ist für die Arbeitnehmer/Nichtkapitalbesitzer (= die Leistenden) das wirkungsvollste Verteilungsinstrument, um das global und national gemeinsam erwirtschaftete Produktionsergebnis in Arbeitseinkommen und den Produktivitätsfortschritt in seine Steigerung zu verwandeln - und weil er jede Volkswirtschaft auf eine höhere Effizienz- und Ordnungsebene hebt. Im Rahmen der globalisierten Standortkonkurrenz garantiert das EPIKUR-Projekt die konkurrenzmaximale, nachhaltige Standortevolution, weil das EPIKUR-Lohn- und Steuerinstrument die unsichtbare Hand realisiert, die die konkurrierenden Produzenten zu höchster Effizienz beim Produktionsfaktor- und Ressourceneinsatzes zwingt und alle Konsumenten zu einem selbstleistungsorientierten Lebensstil und zu sparsamer Energieverwendung anhält. Dafür sorgt der strukturelle Anstieg der Steuersätze auf Energie- und Sachkapitaleinsatz zur Finanzierung des stetig steigenden EPIKUR-Lohns. Die vorrangigen Kriterien einer guten Wirtschaftsordnung sind die stetige Steigerung der Effizienz des Leistungs- und Ressourceneinsatzes und der leistungsgerechten Verteilung. Der EPIKUR-Lohn garantiert dies.
Die gleichen Wirkungszusammenhänge lassen erkennen, dass in den hochentwickelten, kapitalintensiven Volkswirtschaften das einkommenspolitische Monopol der Flächentariflohnerhöhungen und sein Ergebnis strukturell steigender Arbeitskosten zum Verteilungsinstrument-Nr.1 zu Gunsten der Kapitalbesitzer und deren Herrschaftsinteressen geworden ist. Die strukturell mit der Produktivität steigenden Bruttoarbeitskosten sind das Herrschaftsgeheimnis des kapitalstockmaximierenden
Wachstumszwangregimes, das man verschleiernd Kapitalismus nennt. Sie sind zugleich der globale Motor von Energie- und Ressourcenverschwendung und der Fehlentwicklungen beim Klima, bei der Arm-Reich-Kluft und Massenarbeitslosigkeit.
Diese Aussagen werden verständlich, wenn man die Anreizwirkungen der beiden, alternativen Verläufe der Kostenscheren zwischen den Produktionsfaktoren Arbeit und Nichtarbeit (= Energie, Boden, Sachkapital) betrachtet. Die Kostenschere, die sich durch die Flächentariflohnerhöhungen ergibt, erzwingt in den Unternehmen den Ersatz von Arbeitsstunden durch Energie und Sachkapital und installiert damit ein politisches System des
Wachstumszwangs von Kapitalstock und Wirtschaftsleistung - nur um den Systemzusammenbruch durch die Finanzierungslast zunehmender Massenarbeitslosigkeit zu verhindern. Vorrangig sorgt dieser Systemzwang aber dafür, dass die Zinseinkommen der Kapitalbesitzer nicht abnehmen. Ohne
Wachstumszwang für den Kapitalstock würden die Zinsen in den Promillebereich sinken - wegen der Gültigkeit der Grenznutzengesetze für den Fall zunehmender Kapitalausstattung. Nichtfallende Zinsen, ein steigender Kapitalstock und arbeitskostenbedingt steigende Preise zwingen den Einkommenstrom in die Scheunen der Kapital- und HighTech-Anbieter.
Der EPIKUR-Lohn revolutioniert diese oberste Weichenstellung, in dem er die Kostenschere für die Produktionsfaktoren umkehrt. Die Aufteilung der Einkommensströme zwischen den arbeitenden Nicht-Kapitalbesitzern und den nichtarbeitenden Kapitalbesitzern wird sich dadurch umkehren. Der Realeinkommensstrom für die Leistenden wird durch den EPIKUR-Lohn ständig zunehmen, besonders für die Niedrigqualifizierten und für die Armen in den Entwicklungsländern.
3. Die kulturrevolutionäre Dimension des EPIKUR-Lohns
Eine evolutionsphysikalische Analyse ergibt, dass der jeweilige
Verlauf der Kostenschere für die Produktionsfaktoren, gebildet
durch den Faktor Arbeit einerseits und Nichtarbeit
(= Energie, Ressourcen, Sachkapital) andererseits,
die oberste, alles beherrschende Weichenstellung für die Art des
weltindustriellen Fortschrittsprozesses inne hat. Wer den Verlauf
der Kostenschere bestimmt, der bestimmt, welcher von den beiden
Steigerungs-/Akzelerations-Pfaden im Evolutionsprozess die Vorherrschaft
hat und die Leistungen des anderen in seinen Dienst nehmen kann.
Um die Vorherrschaft konkurrieren der Konfliktkampf-/Machtkampf-/Crashweg und
der
Konfliktauflösungs-/Kreativ-Weg.
Auf letzterem Weg setzen sich die kreativen Akteure mit ihren friedenstiftenden,
ressourcensparenden und nachhaltigen Wachstumsoptionen in der Konkurrenz mit den
konfliktverschärfenden und konfliktausbeuterischen Machtwachstums-Optionen durch.
Die Umkehr der Prioritäten durch die Einführung des EPIKUR-Lohns als zusätzliches,
globales Verteilungsinstrument für den globalen Produktivitätsfortschritt
wird die aktuelle Zeitperiode beenden, deren Merkmale bekannt sind: Wachstumszwang,
Systemzwänge hin auf High-Tech-Einsatz, auf Ressourcenverschwendung,
auf globale Klimaveränderung, auf Ausweitung der Arm-Reich-Kluft und
Entstehungszwang für Systemkrisen im Weltindustriesystem im 50-Jahre-Abstand ..
Der EPIKUR-Lohn ist also eine kulturrevolutionäre Innovation, durch die nicht
nur Verteilungsgerechtigkeit erreicht wird. Mit seiner Einführung verlassen
wir das Reich der Notwendigkeit, des zwingenden Aufbaus von Konfliktkampfstrukturen
zur Bildung und zum Erhalt vorläufiger, gesellschaftlicher Ordnungen, die immer die
gleiche evolutionäre Perspektive haben:
Zusammenbruch.
4. Das Durchsetzungspotenzial des EPIKUR-Lohns
Welches Durchsetzungspotenzial hat sich zu Gunsten des EPIKUR-Lohns in der deutschen
Systemkrise aufgebaut, die im Jahr 2009 sich zur 5%Wachstumsabsturzkrise zugespitzt hat?
Der initialisierungsmächtigste Mechanismus, der das Durchsetzungspotenzial freisetzen wird,
besteht im Wegfall
des Streikschwerts für die deutschen Großgewerkschaften wie Verdi und IG Metall -
und in der Vorwegnahme
der evolutionär-zwingenden Folgewirkungen im weltindustriellen Fortschrittsprozess
durch die Finanzmarkttrader. Die Großgewerkschaften werden die Streikbereitschaft
ihrer Mitglieder verlieren, wenn die Verteilungswirkungen des EPIKUR-Lohns bekannt sind.
Wer will schon für das Geringere und das selbstzerstörerische Falsche streiken? In Deutschland hat sich
ein finanzieller Umverteilungs- und Einspareffekt von rd. 300 Mrd. Euro p.a. aufgebaut.
Der größte Vorteilsbrocken für die Nicht-Kapitalbesitzer ergibt sich aus dem
Zinssenkungseffekt. Das Zinsniveau für
risikofreien Staatsanleihen, wird in den Promillebereich fallen. Allein in Deutschland
werden die Zinseinkommensbezieher über 100 Mrd. Euro p.a. verlieren.
Die Kapitalbesitzer, die Vermögenden und die Investment-Banken,
werden aus ihrem Hochzins- und Kapitalistenparadies vertrieben
und die High-Tech-Multis werden ihre arbeitskostengespeiste Wachstumsblase platzen
sehen. Die restlichen 200 Mrd. Euro p.a stammen aus wegfallenden Kosten
für diverse Fehlentwicklungen, aus Kapitalsubventionen, aus gesellschaftlichen
und staatlichen Steuerungskosten, sowie aus sinkenden Öl-, Gas-Energiekosten.
Im einzelnen sind das für die Arbeitslosigkeit 50 Mrd. und mehr;
für bewegungs-armutsbedingte Krankheitskosten über 50 Mrd.;
bei der Finanzverwaltung und Steuerberatung über 10 Mrd.,
für Öleinfuhren fallen mindestens rd. 10 Mrd. weniger an.
Diese Einsparungen werden die volkswirtschaftlich Produktivität in Deutschland
um über 15 % steigern. Der größte Teil davon kann in den EPIKUR-Lohn fließen.
Diese Verteilungs- und Produktivitätsfortschritte werden einen evolutionslogischen
Zwang für alle anderen Industriestaaten herstellen,
diese konkurrenzmaximale Standortqualität ebenfalls zu realisieren.
Die Finanzmarkttrader werden den Globalisierungszwang als 'sichere Zukunftserwartung'
vorwegnehmen, und zwar mit dem Absturz der Aktienkurse.
Der globale Aktiencrash wird alle Blockaden und Widerstände gegen den Exodus
aus der gegenwärtigen Machtstruktur des
Wachstumszwang-Regimes auflösen
und eine globale Perestroika anstoßen.
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