"Wir verbringen die meiste Zeit damit,
die Dinge  n i c h t  zu Ende zu denken."

Alfred Herrhausen, ehemaliger Sprecher
der Deutschen Bank
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'Revolutionäre Veränderung der Bundesbahnpolitik der Bundesregierung' unter Helmut Kohl im Oktober 1988 anläßlich des Gewerkschaftstages der GdED in Nürnberg

Bis zum Oktober 1988 betrieb die Kohl-Regierung eine Bahnpolitik, die das Schrumpfen und die weitere Minimierung der Autokilometerkonkurrenz der DB zum Ziel hatte. Selbst Entlassungen wurden als Mittel der Kostensenkung nicht ausgeschlossen. Einige Wochen vor Beginn des Gewerkschaftstages der GdED (= Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands, jetzt Transnet), der am 16.10.1988 in Nürnberg begann, informiert ich in einer Briefaktion an den DB-Spitzenmanager Dr. Gohlke, an die GdED-Vorstand, an die SPIEGEL-Redaktion und schließlich in einer angekündigten Flugblattaktion an die Delegierten, über die 'Rettung für die DB durch die Eisenbahner selbst' mit der Parole 'Die neue Bahn gibt's nur befreit vom Autoclan'. Mein Aktionsangebot zielte auf die öffentliche Diskussion der Evolutionslösung zum Sturz des Autoclans in Deutschland. Ich argumentiert, dass allein die öffentliche Diskussion der erkannten Evolutionslösung mit ihrer EPIKUR-LOHN-Alternative zu den Flächentariflohnerhöhungen auf dem Gewerkschaftstag die Herrschaft des Autoclan/Kohl-Regierung über die DB beendet werden könnte. Das Mittel, um diese Diskussion auf dem Gewerkschaftstag zu erzwingen, bestand in meinem Vorschlag, dass mich e i n Delegierter bei der Wahl des neuen GdED-Vorsitzers als Gegenkandidat zum GdED-Vize, Herrn Schäfer, vorschlägt. Den Zuspitzung des Machtkampfs gegen die Herrschaft des Autoclans über die DB auf zwei Personen war der geniale Trick, um die Medienöffentlichkeit zu mobilisieren.

Die Reaktion der Machtspitzen in der Person des Bundesverkehrsministers, Herrn Warnke, CSU, kam panikartig. Laut SPIEGEL v. 24.10.1988 änderte der B'Verkehrsminister nach einem Telefonat am Nachmittag des 13.10. mit Helmut Kohl seinen Redetext ab, den er am 16.10. dann vorgetragen hat. Sensationelle Zugeständnisse zur Finanz- (= u.a. Übernahme der Altlasten und der Streckenkosten durch den Bund) und Personalpolitik (= keine sozialen Zumutungen an die Beschäftigten, keine betriebsbedingten Entlassungen) verkündete B'Verkehrsminister Warnke den verblüfften Delegierten. Jahrzehntealte Forderungen der Bahnpolitiker aus dem Kreise von Gewerkschaften, SPD und der GRÜNEN wurden plötzlich zugestanden. DB-Chef Dr. Gohlke sprach von einer 'revolutionären Veränderung der DB-Politik der Bundesregierung' (AZ v. 17.10.1988). Keiner konnte sich diese plötzliche Wende der Bahnpolitik der Kohl-Regierung erklären. Keiner fragte öffentlich nach den machtpolitischen Hindergründen. Das ist umso verwunderlicher, als am Vormittag des 13.10. im Deutschen Bundestag eine Grundsatzdiskussion über die Bahnpolitik der Bundesregierung auf der Tagesordnung stand. Dr. Gohlke wies in seinem AZ-Interview v. 17.10. darauf hin, dass der Vertreter der Bundesregierung mit keinem Wort die Zugeständnisse angedeutet habe, die B'Verkehrsminister Warnke am Nachmittag von B'Kanzler Helmut Kohl eingeräumt bekam.

Diese panikartige Wende der Kohlschen DB-Politik ist nur dadurch zu erklären, dass der GdED-Vorstand angedroht haben muß, mit mir gemeinsame Sache zu machen, wenn die Bahnpolitik nicht radikal und sozial verändert wird. Vor dieser Drohung wich Kohl zurück. Damit hatte Helmut Kohl den Beweis geliefert, dass unser evolutionärer Politikansatz übermächtig und wahr ist.

Wie war das Medienecho?
Alle Zeitungen berichteten über diese Sensation - doch kein Journalist erwähnte den machtpolitischen Auslöser und keiner fragte nach den Hintergründen, obwohl ich auf einige Journalisten vor den Toren der Meistersingerhalle zuging und diese durch mein Informationspaket informiert waren, was ich im Vorfeld getan hatte.

Mein Gesprächspartner in der Wirtschaftsredaktion des SPIEGEL, der in meine GdED-Aktion eingeweiht war, und dem ich nach dem grandiosen Erfolg meines GdED-Coups vorhielt, dass der SPIEGEL in seinem Bericht am 24.10. mit keinem Wort auf die machtpolitischen Hintergründe, auf meine Aktion im Vorfeld und auf die Machtspiele auf der Ebene B'Verkehrsminister-Warnke-GdED-Vorstand eingegangen sei, erklärte mir, dass 'auch der SPIEGEL mitgemischt' habe, ohne mir zu sagen, in welcher Weise ..... Als ich ihn auf die Tatsache hinwies, dass sich DER SPIEGEL mit dieser Totschweigetat um sein machtkritisches Image bringe, weil er die machtstürzenden Wirkungen einer Offenlegung der Vorgänge offensichtlich nicht wünsche, und dies aus dem Grunde, weil die Evolutionslösung eine neue Politik ermögliche, die die Goldader des SPIEGEL zuschütte, die in 'der Kontinuität des Irrtums' ( Rudolf Augstein über das Erfolgsfundament des SPIEGEL) erwiderte mir dieser: Ja, das wisse man und der SPIEGEL sei sich dieses Risikos auch bewußt.

Meine Bemühungen, andere Medien für diesen GdED-Coup zu interessieren, waren alle vergeblich. Er wurde einfach totgeschwiegen.

Welche Informationsquellen über die Vorgänge gibt es noch?
Einer von drei Mitarbeitern des SPD-Bundesvorstandes, die als Vertreter des SPD-Arbeitskreis für Arbeitnehmerfragen (AfA) auf dem Gewerkschaftstag Standdienst machten, sprach mich vor dem Tagungsgebäude am Morgen des 17.10. an und sagte mir, dass ich wahrscheinlich nicht als Gegenkandidat vorgeschlagen würde, aber dass die politischen Wirkungen meiner Aktion im Vorfeld dieses Gewerkschaftstages auf der obersten Machtebene ungeheuer gewesen wären, und dass das ein politisches Meisterstück gewesen wäre. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich weder die Warnke-Rede noch die Medien-, die DB-Gohlke- und die Gewerkschafts- und Politiker-Reaktionen auf diese Rede.


DER SPIEGEL 43/1988 vom 24.10.1988, Seite 140b-141

PDF der Druckform - DER SPIEGEL 43/1988 vom 24.10.1988, Seite 140b-141

 


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DIE KREATIVEN,
1. evolutionsprojekt- und goethe-politische Partei der Welt, ....


  • sind die politische Partei der nächsten Kulturepoche des Schöpferischen, die von der Evolutionsprozess-Logik des KREATIVEN Akzelerationswegs organisiert werden wird. Alle heute etablierten Parteien sind gewachsene Teile des KONFLIKTKÄMPFERISCHEN Fortschritts- wegs. Sie haben keine Überlebenschance.

  • haben das hinreichende Evolutionsprojekt-Wissen für den Exodus- und Übergangsprozess drauf, mit dem wir das Exoduspotenzial der weltindustriellen Evolutions- prozessstufe nutzen können. Es ist eine weitergedachte und projektfähige Evolutionsprozess- und Chaosphysik.

  • vollenden die abendländische Geistes- und Ordnungs-Geschichte der Freiheit-zur-allseitigen-Entwicklung der Menschen, die mit Epikur (= er ist der geistige Vater des Liberalismus) begann und mit Walter Eucken (= er ist der geistige Vater des ORDOliberalismus und der ‚Interdependenz der Ordnungen') und durch Ludwig Erhard in Deutschland sich fortsetzte und in einem evolutionär-kreativen ORDOliberalismus vollendet werden wird.

  • stellen als einzige in evolutionsprozess-logischer, effizienter Weise die Machtfrage gegenüber dem deutschen Rumpelstilzchen, d.h. gegenüber dem absolutistisch und fast geheim herrschenden Wachstumszwang-Regime vom Typ Kapitalstock- maximierung. Unsere Geniepunktforderung lautet: Einführung eines EPIKUR-Lohns. Unsere Parole lautet: der EPIKUR-Lohn sprengt das Metall-Tariflohnmonopol und beendet die Rumpelstilzchen-Herrschaft der Kapitalstockmaximierer.

  • realisieren Goethes Weimarer Politik-Modell und verwandeln die Parteien-Demokratie in eine KREATIVE Demokratie, mit Politikern, die dem geistig-politischen Vermächtnis des Spitzenpolitikers mit Namen Johann Wolfgang von Goethe verpflichtet sind

  • haben in Angela Merkel jene Politikerin erkannt, die sich am Tag X in den Dienst dieses globalen Ordnungs- übergangs stellen wird. Darauf verweisen folgende Literaturstellen :
    Thoma de Maiziére in der ZEIT v. 1.12.2005:
    http://www.zeit.de/2005/49/de_Maizi_8fre/komplettansicht
    Kurt Biedernkopf in der ZEIT v. 25.11.2004:
    http://www.zeit.de/2004/49/Union/komplettansicht
    Biedenkopf formuliert hier die anstehende Epochenwechsel-Aufgabe für die Regierungen in den 'frühentwickelten Industriestaaten'.
    Angela Merkel in BILD v. 27.7.2009:
    http://www.bild.de/politik/2009/ludwig-erhard/ueber-ex-kanzler-ludwig- erhard-8437666.bild.html
    Ihre Aussage, die weiterentwickelte 'Soziale Marktwirtschaft' (gemeint ist der KREATIVE ORDOliberalismus) ist ein Exportschlager (in die USA, China, Rußland, usf.) und sei auch das Heilmittel gegen eine Wiederholung der US- und Welt-Finanzkrise, muß für Nichtinformierte größenwahnsinnig erscheinen.
Wer Albert Einsteins Erkenntnis folgt, : "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind", der wird auch unsere Erfolgsaussichten richtig einschätzen können.

Unsere einzigartige Theoriegrundlage für die Entwicklung der besten Problemlösungen (= Evolutionsprozess-Physik) wie für die beste Durchsetzungsstrategie (= Chaos-Physik) müsste uns in der geschichtlichen Konkurrenz der Ideensysteme und der Durchsetzungs- /Machtoptionen konkurrenzlos gemacht haben. Das gilt gerade heute, wenn es um die Systemlösung für das Ende der Überschuldungs- und Absturzkrisen in der EURO-Zone und in den USA geht.

 








    Die vorrevolutionäre Dramatik der Überschuldungs- /Auflösungs-Krise des EURO-Raums macht uns zuversichtlich, dass wir den gesteuerten Übergang unter die Weltordnung des KREATIVEN Evolutionspfades bald starten können.

    Unsere Zuversicht entstammt einer Realität, die Martin Luther benannt und wohl so erfahren hat:
    "Allein der Glaube, der sich auf Gott verläßt, kann vor dem Siege das Triumphlied singen, und ein Freudengeschrei machen, bevor die Hilfe da ist."
    Wir übersetzen dabei den Begriff 'GOTT' mit dem Begriff 'Evolutionsprozess-Logik und -Macht des KREATIVEN Evolutionspfades'.

    Stand unseres 'Freudengeschrei'
    - datiert am 6.4.2013 -

    Im Jahr 2013 ist der Epochenwechsel-KAIROS mit Goethes politischem Vermächtnis ausgestattet. Prof. em. Dr. Ekkehart Krippendorff hat es in seinen Büchern als 'Goethes Weimarer Politikmodell' vorgestellt.
    (Lit: E. Krippendorff -
    (1) 'Wie die Großen mit den Menschen spielen - Versuch über Goethes Politik',
    edition suhrkamp 1988;
    (2) 'Goethe - Politik gegen den Zeitgeist', besonders Kapitel 'Sich an Goethe politisch orientierend' S.186 ff, Insel V., 1999).

    Auf dieser geistigen Grundlage streben wir im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 eine Goethe-Politik-Wende2013 an. Sie kann als 'Goethe-Vermächtnis-Realisierungs-Revolution' bezeichnet werden.
    Sie dürfte die bisher dominomächtigste Startoption für den Epochenwechsel sein. Die 'Goethe-Revolution' ist in dem Moment unaufhaltsam, an dem wir erreichen, dass in allen/vielen der 299 BTagswahlkreise ein 'GOETHEPOLITIKER' als parteiunabhängiger Direktkandidat mit der Erststimme wählbar ist. Mit der Erststimme könnte jeder Wähler erstmals in der Geschichte Deutschlands einen 'Goethepolitiker' wählen. Mit dieser Wahl ist eine Volksabstimmung über den Epochenwechsel in der hier vorgestellten Form verbunden .

    Das hier beschriebene Startszenario dürfte noch atemberaubender über die Bühne gehen als hier auf den ersten Blick sichtbar wird. Wenn z.B. Peter Sloterdijk und/oder Martin Walser sich als erste zur Verfügung stellten, dann würde der Goethe-Politik-Tsunami schon an dem Tag ins Laufen kommen, an dem ihre Kandidatur öffentlich bekannt wird. Alle Nachrichten- und Feuilleton-Redaktionen würden berichten. Dem Beispiel von Sloterdijk und Martin Walser würden viele aus der Elite der deutschen Philosophen-, Schriftsteller-, Künstler- und Kultur-Szene folgen wollen. Die Weltbörsen würden die vorrevolutionäre Lage in Deutschland u n d die KREATIVE Weltrevolution für unaufhaltsam einschätzen und mit einem Aktiencrash vollendete Tatsachen und neue Machtverhältnisse schaffen.

    Das brächte Angela Merkel ins Spiel. Sie würde versuchen, mit einer Rede die Spitze der Exodus-stampede zu übernehmen und mehr als dies erreichen. Unter ihrer Führung würden die G20-Regierungen in die Phase einer post-revolutionären Weltinnenpolitik eintreten. Aus der Bundestagswahl würde dann eine Mehrheitsfraktion aus Goethepolitikern hervorgehen, die die Goethepolitikerin, Frau Dr. Angela Merkel, zur Bundeskanzlerin wählt. Dieser Ausgang der Bundestagswahl wäre schon am Tag des Aktiencrashs sicher.


    Mehr und Aktuelles ist auf der Facebook-Seite von Rüdiger Kalupner zu lesen.
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